Protagonisten Interview “Caylor” von Timeless Chance







Heute lernt ihr bei mir Caylor etwas besser kennen, ich habe ihr mal 5 Fragen gestellt und sie hat sich die Zeit zum Beantworten genommen.



1.Was war dein erste Gedanke als du deine Gabe das erste mal ausversehen benutzt hast?

 
Puh, ich war noch sehr jung und wusste nicht wie mir geschieht. Aber plötzlich befand ich mich in diesem Strom aus Dunkelheit und fühlte mich, als würde ich von dieser Macht in zwei gerissen werden. Für Kind ist das eine sehr Traumatische Erfahrung. Ich wurde ohnmächtig und als ich aufwachte, lag ich nicht weit vor dem Ferienhaus meiner Eltern. Ich hörte schreie und lief zu einem der Fenster und sah wie ein mir unbekannter sich auf meine Mutter stürzte. Die Angst schnürte mir die Kehle zu und ich konnte mich vor Schock nicht bewegen. Meine Mutter wirkte so jung und sie konnte sich gegen ihren Gegner nicht währen. Ich hörte noch wie jemand die Tür zu dem Zimmer einbrach bevor ich unvermittelt zurück in meine Zeit gezerrt wurde. Ich erinnere mich nicht, wie ich es zu Ben Geschafft hatte, aber er war damals der einzige dem ich es erzählt hatte. 
 

2. Seine liebsten wieder zu sehen obwohl man ihr Schicksal kennt,
ist das nicht eigentlich selbst Folter? Man möchte doch sicher 1000 Dinge sagen die man sonst nicht mehr konnte!


Das schlimmste war die fehlende Verbindung. Ich konnte sie nicht berühren, weil ich ihnen fremd war. Ich wollte jeden einzelnen sagen wie sehr ich ihn vermisst habe, aber das ging nicht. Wenn ich sie mit meinen Informationen überrumpelt hätte, wäre ich vermutlich für verrückt erklärt worden. Mir war klar, dass ich ihr Vertrauen zuerst gewinnen musste.
Aber ja, das war einer der schwersten Dinge die ich je tun musste. Es ihnen vorzuenthalten. 
 

3. Was hat dich damals die ganze Folter überstehen lassen?


Hoffung. Die Hoffnung auf Rettung. Nicht für mich sondern für unsere Welt. Ich wusste, das wenn ich sterben würde alles verloren wäre. Ich gebe zu es gab unzählige Momente in denen ich mir das Leben nehmen wollte und es wäre mir sogar gelungen. Aber jedes Mal wenn ich kurz davor gestanden hatte, sprach die Stimme meiner Mutter zu mir oder mein Bruder. Sie haben mir immer wieder Mut zugesprochen. Ich weiß heute das ich mir das alles eingebildet habe und vermutlich wahnsinnig war, doch diese Wahnvorstellungen haben mir und allen anderen womöglich das Leben gerettet.


 

4. Warum warst du dir so sicher zur richtigen Zeit auf zu tauchen?

 
 Das war ich keines Wegs. Ich hatte nur dieses Gefühl und tatsächlich bin ich sogar nicht vollständig in der Zeit gelandet, die ich mir erhofft hatte. Ich kann mir bis heute einige Dinge nicht erklären, aber ich bin so unendlich froh, das ich den richtigen Zeitpunkt erwischt habe und nicht zu spät war. Ich bin erleichtert, das meine Kräfte ausgereicht haben. 
 

5. Was ist dein Größter Wunsch für die Zukunft die du so noch nicht kennst? 

 
Frieden. Ich weiß es klingt naiv es wird nie einen kompromisslosen Frieden geben. Es wird immer jemanden geben, der für Unruhen sorgen wird. Aber ich hoffe das es nie wieder so weit kommen wird, wie in den Zeiten der Auslöschung.
Ich würde gerne später eine Schule eröffnen die sowohl Geschichte, Medizin und Kampftechnicken lehrt. Vielleicht hilft es ja wenn wir unsere Folge Generationen aufklären. Vielleicht lernen sie so aus unseren Fehlern. 

 

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