Mittwoch, 5. Juli 2017

"The U-Files" Schnipsel Geschihte

  Etwas ganz besonderes!


Heute habe ich etwas besonderes für euch! Mein #TeamEinhorn hat eine Leserunde zu "The U-Files" aus dem Talawah Verlag veranstaltet und in diesen Rahmen haben wir uns mit der Hilfe einiger Autoren eine ganz tolle Aktion überlegt.
4 Autoren haben uns Schnippel aus ihren Geschichten geschickt und wie haben selbst Geschichten daraus geschrieben,
Und hier ist meine Geschichte für euch!

 Noch zur Erklärung die Schnippel der Autoren sind bei mir orange Markiert. Erkennt ihr aus welchen Geschichten und von welchen Autor sie sind?


 

Traumwanderer Kurzgeschichte


Wieder werde ich keuchend wach und bin total verschwitzt. Jede Nacht, jede verdammte Nacht werden meine Träume verrückter und jedes mal fühlt es sich an als ob ich das alles wirklich erlebt habe. Nie vergesse ich was ich alles träumte und es ist auch nie der selbe Traum, sondern er geht jede Nacht ein Stück weiter. Was stimmt mit mir nur nicht?
Mein Name ist Jim und das ist meine Traum von letzter Nacht.


...Abgesehen von diversen Reisen in die drei Nachbarstädte, denen er in seiner Funktion als Leibgarde des Königs von Ludvijen beigewohnt hatte, war er nie weit von den Mauern seiner Heimatstadt weggekommen. Da wollte er sich ganz gewiss nicht auch noch in seiner spärlichen Freizeit mit deren Belangen oder gar seiner Arbeit beschäftigen. Viel lieber sah er zu, wie über ihm eine Gruppe Schwalben durch die Lüfte tanzte und sich die Farbe des Himmels in aller Seelenruhe verdunkelte. Der schwarze Schatten, der für den Bruchteil einer Sekunde durch sein Sichtfeld huschte, entging ihm dabei gänzlich. Die sich ihm kurz darauf vom Waldrand aus nähernden, bedächtigen Schritte bemerkte er jedoch sofort, richtete sich verwundert auf und fand sich einem Wesen gegenüber, dessen Besuch ihm ausgerechnet jetzt unwillkommener nicht sein konnte.


"Was willst du hier ich sagte dir letzte Nacht schon das ich nicht hier in gehöre, das alles nur ein Traum ist Vivana!" Es war das Einhorn welches er am Anfang traf als die komischen Träume anfingen. " Es ist kein Traum, verstehe es doch endlich, du bist ein Traumwanderer und kannst so in unser Reich Jim, und du musst deine Bestimmung finden, sonst hört das nicht auf." Er ist schon Gennervt jedesmal das selbe, und die Zeit scheint hier in Ludvijen auch anders zu laufen er ist in jeden Traum mehrher Tage hier, aber wacht er auf sind nur ein paar Stunden vergangen. Seufzend erhob er sich " Also gut Vivana wo soll es heute hin gehen? Wo möchtest du heute nach meiner Bestimmung suchen?"
"Ich habe von einem Dorf gehört wo mehrher Kinder verschwunden sind." sagte sie dann etwas Hochmäßig wie immer. Aber es klang mal nach einer Herrausforderung.

Sie standen beide an einer Straße wo direkt der Wald angrenzt und das was jetzt folgte hasste er wie die Pest, er musste auf den Rücken des Einhorns nur so waren sie schneller unterwegs.
Er hievte sich umständlich auf den Rücken des Einhorns. »Ich hoffe, dass das, was du mir zeigen willst, nicht bloß ein alberner Heuballen ist! Menschen ticken da ein wenig anders als Pferde.« Unverhofft bäumte sich das Tier auf, wieherte und preschte los. Nach einem kurzen Anlauf entlang der Leitplanke folgte ein Sprung über eine Brombeerehecke mitten ins Gehölz.
Das sie patzig zu einander waren, war irgendwie ihr Ding. Sie mochten einander aber er wollte das nicht zeigen den er wollte nur diesen verrückten Traum endlich beenden und wieder Ruhe in sein Leben einkehren lassen.

Nach einigen Stunden gelangten sie in dem Dorf an. Es waren alte verfallene Hütten so wie in jeden andren Dorf bisher wo er helfen sollte in der Hoffnung das dass alles ein Ende findet. Vivana steuerte direkt zu der größten Hütte hin, das musste die des Dorfältesten sein oder wie wir sagen würden Bürgermeisters. Immer wieder zog er vergleiche um nicht ganz verrückt zu werden. Langsam folgt er dem Einhorn das direkt in die Hütte rein marschiert.
Drinnen erwartet ihn bereits ein Alter Frau, diese nickte den beiden zu und bedeutete ihnen sich zu setzten.
"Ich habe euch erwartet, der Wald flüsterte mir das ihr auf den weg seid. Ihr seid der Traumwanderer nicht wahr?" Die Alte redete einfach weiter ohne dass sie die anderen zu Wort kommen ließ, vor ihnen standen Krüge mit Milch. Jim griff nach seiner und hörte er der Alten weiter zu. "Ihr seid aus 2 Gründen hier, findet unsere Verschwunden Kinder und der andere Grund ich bin alt und müde aber meine Dorfbewohner wollen mich nicht gehen lassen. Tötet mich sobald ihr die Kinder gefunden habt." er dachte kurz darüber nach, es ist nur ein Traum und warum sollte er sich schlecht fühlen wen es ihm doch hilft das endlich alles endet. Seine Finger fingen an zu kribbeln den hier besaß er Magie und es fühlte sich jedesmal komisch an wen diese zu lodern begann.
Er setzte den Krug an die Lippen und trank ihn mit einem Zug zur Hälfte aus. „Hast du Honig?“ Das Gesicht der Alten verfinsterte sich. „Ihr kommt, um mich zu töten, trinkt vorher meine Milch und verlangt noch Honig dazu?“ „So wie ich das sehe, hast du einen Auftrag für mich. Und der lautet: Findet den wahren Grund für das Verschwinden der Kinder. Bezahlen kannst du mich nicht, das sehe ich ebenfalls.“
Er wusste genau von Vivana das Dorfälteste so was öfter von fremden verlangten und dafür bezahlten aber hier in der Hütte war nichts wertvolles. Direkt am ersten Tag oder Traum wie man es nennen möchte, hat Vivana ihn über die Bräuche und Sitten aufgeklärt.
"Macht ihr es nun oder nicht? Dann bekommt ihr von mir aus den ganzen Honig des Dorfes." Er sah zu Vivana, diese nickte nur kurz, also stimmte ich zu und ließ mir von der Alten berichten was alles geschehen war. Die Kinder sind in der Nacht verschwunden und das Gerücht von Golems in einer Höhle hielt sich harteckig. Also beschlossen die beiden dort als erstes zu suchen.

Auf dem Weg zu besagter Höhle kamen sie an einen Lichtung auf der ein altes fast verfallenen Haus stand, Vivana stoppte denn beide spürten die böse Magie darin. Waren die Kinder etwa hier gefangen. Mühsam stieg er von dem Einhorn und ging in das Gebäude, kleine Feuerbälle kreisten in seinen Handflächen bereit eingesetzt zu werden, Vivana folge ihm. "Spürst du das?" Fragte er flüsternd. "So viel böse Magie habe ich noch nie gefühlt. Sei vorsichtig." erwiderte Vivana ihm. Im hinteren Teil angekommen sahen sie wo die Quelle der Magie war, eine riesiger Bannkreis der eine Tür Verschluss.
"Du musst ihn zerstören." flüsterte Vivana ihm zu. Ihm war das auch klar aber er hatte das noch nie gemacht. Jemanden angreifen hatten sie geübt aber so was. Jim nahm alle seine Kraft zusammen und schleuderte in eine Tour die Feuerbälle gegen den Bannkreis. Er war langsam erschöpft und sammelte sich für einen aller letzten versuch, eine so große Feuerkugel hatte er noch nie geschafft und schleuderte sie nach vorn. Eine Riesen Druckwelle schleuderte ihn zurück. Vivana lag neben ihn und es schien ihr gut zu gehen. Es kam nichts aus der Tür und er spürte auch keine fremden Energien. Also war auch der Rest der Hauses leer. Sie würden sich später darum kümmern warum der Bannkreis hier war, den sie mussten weiter in den Wald wo die Höhle sein sollte.

Der Einsatz der Magie hatte noch etwas mehr an meinen Kräften gezehrt. Daher blieb ich weiter in dem muffigen Gebäude sitzen. Mit kindlicher Begeisterung beobachtete ich die kleinen Staubpartikel, die in dem kalten Sonnenstrahl, der durch ein Loch in der gegenüberliegenden Wand drang, tanzten. Sie reckten sich in die Höhe, sanken elegant wieder zu Boden, nur um erneut ihren Tanz zu beginnen. Hätte ich nicht etwas zu tun gehabt, ich wäre noch eine ganze Weile hier sitzen geblieben, aber ich wollte bald den Wald erreichen.

... Hier wachte ich auf in meinem Bett, erschöpft wie jede Nacht. Was passiert nur mit mir? Verwirrt starre ich auf meine Hände das kribbeln es hörte nicht mehr auf!

♥♥♥
Beteiligte Autoren waren: